Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Energieeinsparung in Rechenzentren

Laut OECD entfallen etwa 15 Prozent des weltweiten IKT-Stromverbrauchs auf Server und Rechenzentren. Verantwortlich handelt, wer grüne Technologie bei der Anschaffung oder Modernisierung seiner Systeme berücksichtigt.

Technologischer Ansatz zur Effizienzsteigerung

Ein Weg, den Energiebedarf der Rechenzentren zu senken, ist, die Einzelkomponenten, wie z.B. Server oder Klimaanlagen, weiter zu optimieren. Einsparpotenziale sind aber vor allem durch eine ganzheitliche systemische Betrachtung und Optimierung der Bereiche Hardware, Infrastruktur, Software, IT-Betrieb und IT-Planung abrufbar.

Verbrauch

Das Wissen darüber, welche Ressource wann und wo verbraucht wird, ist wichtig, um Vergleichswerte für Optimierungen zu erlangen. Betreiber müssen wissen, ob Verbesserungsmaßnahmen anschlagen und ob sie den gewünschten betriebswirtschaftlichen Effekt haben. Daraus lässt sich auch ableiten, wo sich mögliche weitere Potenziale für Optimierungen befinden. Zudem wird automatisch ein höheres Bewusstsein für den Energieverbrauch geschaffen.

In 19-Zoll-Serverschränken helfen z.B. so genannte "Power Distribution Units" (PDUs) dabei, den Energieverbrauch der angeschlossenen Geräte zu erfassen. Durch die Analyse der Daten lassen sich freie Potenziale für eine verbesserte Server-Auslastung finden. Ein Server ist schließlich nur dann effizient, wenn er "viel zu tun hat". Wenn man an unterschiedlichen Stellen des Serverraums die Temperatur misst, kann man die thermische Last des Raums bewerten und die notwendige Kühlleistung optimal verteilen und anpassen. Die Temperaturerfassung hilft auch dabei, Konzepte wie z.B. die Abwärme-Nutzung zu bewerten - ein Thema für Rechenzentren jeder Größe und Art.




Empfehlungen

Glossar

Informationsmaterial

Links