Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Optimierung von Arbeitsplatzcomputern

Die rund 26,5 Millionen Arbeitsplatzcomputer, die in Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen in Deutschland derzeit im Einsatz sind, verbrauchen pro Jahr rund vier Terawattstunden (TWh) an Strom. Das ist mehr Strom als ein großes Kohlekraftwerk im Jahr produzieren kann.

Praxisbeispiele

Nachfolgend finden Sie fünf Beispiele aus der Praxis.... wie ein mittelständisches Unternehmen mit 800 Beschäftigten es geschafft hat, seine IT von nur noch fünf Mitarbeitern verwalten zu lassen.

In einem global tätigen, mittelständischen Unternehmen mit 800 Beschäftigten wird die IT heute nur noch von fünf Mitarbeitern verwaltet. Grund dafür ist die konsequente Zentralisierungsstrategie, die das Unternehmen seit 2004 vorantreibt. Das IT-Team transferierte die meisten Anwendungen von den lokalen PCs auf eine zentrale Serverfarm in der Zentrale. Anschließend konnten 200 der 350 PCs durch Thin Clients ersetzt werden, was auch die Verfügbarkeit der Daten und Anwendungen an den Arbeitsplätzen verbessert.

Die Desktop-Umgebung zählt inzwischen rund 500 Thin Clients. Daneben gibt es noch 40 Notebooks und 60 stationäre PCs, deren Einsatz sich auf spezifische Einsatzszenarien beschränkt, wie z.B. CAD, Desktop Publishing oder vereinzelte Maschinensteuerungen. Auch an den etwa 50 Heimarbeitsplätzen des Mittelständlers sind Thin Clients zu finden.
Durch die Maßnahmen sind die Energiekosten der gesamten Desktop-Umgebung deutlich zurückgegangen. Inklusive des entsprechenden Server- und Kühlungsanteils im Rechenzentrum sank der Energieverbrauch um 52 Prozent und das Unternehmen spart dadurch jährlich ca. 6.700 Euro ein. Außerdem entfallen die bisherigen Energiekosten, welche die lokalen Server in den Niederlassungen verursacht hatten, sowie der Kraftstoffverbrauch für Servicefahrten.

Weitere Vorteile des Umstiegs auf die neue Gesamtlösung:
Fiel früher ein PC aus, musste er durch Service-Mitarbeiter wieder in Gang gebracht werden. Heute gibt es in jeder Niederlassung einen Thin Client als Reserve, den die Anwender bei Bedarf selbst anschließen und dann sofort weiterarbeiten können. Die Administrationskosten für die IT-Infrastruktur haben sich mit der neuen Desktop-Umgebung halbiert, denn zeitaufwändige Tätigkeiten wie Supportfahrten und Vor-Ort-Betreuung, aber auch Antivirenmaßnahmen und Softwareaktualisierungen inklusive Patches und Updates sind weggefallen. Die leisen, lüfterlosen Thin Clients werden nicht nur im Büroumfeld eingesetzt, sondern auch in der Fertigung. Dank ihres Metallgehäuses bestehen die Geräte selbst in harschen Produktionsumgebungen, wie z.B. an Schweißstationen. In beengten Arbeitsumgebungen nutzt das Fertigungsunternehmen einen in einen TFT-Monitor integrierten Thin Client. Die hohe Grafikleistung moderner Thin Clients nutzt das Unternehmen insbesondere bei der Stücklistenerstellung, wo CAD-Zeichnungen simultan auf einem zweiten Monitor angezeigt werden.

(Quelle: Roadmap "Ressouceneffiziente Arbeitsplatz-Computerlösungen 2020)




Empfehlungen

Glossar

Informationsmaterial

Links